Dinge, die man über den Jazz wissen sollte

JazzSaxophone_largeEs gibt unterschiedliche Meinungen und Ansätze darüber, was man über den Jazz wissen sollte. Auf der einen Seite könnte sämtliche Daten rund um den Jazz nochmal chronologisch dargestellt werden. Diese gibt es jedoch zu Hauf, sind auf fast jeder Internet-Präsenz die sich mit Jazz befassen vorhanden. Ebenso lassen sich diese in klassischen Nachschlagewerken leicht nachschlagen.

Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Anekdoten zu den unterschiedlichen Stilrichtungen des Jazz. Meist verursacht durch das Wirken der mehr oder weniger bekannten Jazzmusiker selbst.

Anekdoten

  • Louis Armstrong war bei Papst Johannes XXII. zu einer Audienz eingeladen. Der Jazztrompeter, der schon über 50 Jahre alt war, wurde vom heiligen Vater gefragt, ob er denn Kinder hätte. Louis Armstrong gab ihm die lachende Antwort: “Nein Daddy, aber was nicht ist, kann noch werden!”.
  • Louis Armstrong sollte in einem Sommer eine Weihnachtsplatte aufnehmen. Um in die richtige Stimmung zu kommen, ließ sich der Jazzmusiker einen geschmückten Christbaum in das New Yorker Studio bringen.
  • Charles Mingus war ein Jazzmusiker mit eigenen, klaren Vorstellungen. Eines Abends hatte er auf der Bühne Streit mit einem anderen Musiker. Mingus war so aufgebracht, was zur Folge hatte, dass er sich eine Feuerwehraxt zur Hand nahm und damit den anderen Musiker durch den Saal jagte.
  • Miles Davids Album “Kind of Blue” entstand im Frühjahr 1959. Wie es in damaligen Zeiten öfters vorkam, erhielten die Songs ihre Titel erst nachdem sie aufgenommen worden waren. Miles Davids Lieblingsstück auf dem Album erhielt den Namen “So What”. Dies ist eine Anspielung darauf, dass der Jazztrompeter selbst ständig “Na und?” sagte.
  • Der Titel “Goodbye Pork Pie Hat” ist ein Song von Charles Mingus. Im Original ist es ein 12-taktiger Blues. Komponiert wurde dieser, als Mingus die Nachricht vom Tod des Jazzmusikers Lester Young erhielt. Pork Pie Hat ist die Anspielung auf den Hut, den Lester Young stets trug.