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Jazz ist eine Musikrichtung die etwa 1900 in Amerika entstanden ist. Hauptsächlich spielten dies Afroamerikaner der Südstaaten. Letztlich ist der Jazz nichts anderes als eine Mischung aus der typischen afroamerikanischen Volksmusik und den europäisch-amerikanischen Marsch-,Tanz- und Populärmusik. Nicht selten vermischt sich der Jazz mit anderen Musikstilen. Neben den Blue Notes ist die Improvisation und die für den Jazz typische Rhythmik ausschlaggebend. Diese wird hier durch die spontane Interaktion deutlich intensiver Empfunden.

Gerne wird der Jazz als Gegenstück zur traditionellen, europäischen Musikwelt gesehen. Die Gemeinsamkeit besteht in den Instrumenten, der Melodik, der Harmonik und im Tonsystem. Die aufgeführten Varianten sind die Bekanntesten, die ebenso die Grundlage für alle weitere Formen des heutigen Jazz bilden.

New Orleans Jazz

Der New Orleans Jazz begann sich 1905 zu entwickeln. Sein Ursprung ist, wie sein Name verrät, in New Orleans zu finden. Rasant verbreitete sich dieser mithilfe von Bands aus der Jazzmetropole in Städte wie Chicago, Illinois und New York. Viele sind der Ansicht, dass dieser Jazz-Stil der erste richtige Jazz ist. Charakteristisch hier ist die Kollektivimprovisation, Breaks und dass die Trompete die führende Hauptstimme ist.

Dixieland Jazz (1910)

Der Dixieland Jazz wurde durch die Rassentrennung begünstigt. Die Bands mussten nach Hautfarbe getrennt werden. Möglicherweise entstanden so die musikalische Duelle auf der Straße. Aus der Spielart der Weißen entwickelte sich der Dixieland Jazz. Charakteristisch für diesen Stil sind die glatten Melodien, reine Harmonien und eine deutlich versierte Technik.

Swing (1926)

Der Swing ist einer der bekanntesten Stilrichtungen des Jazz. Der Gospel übernahm in dieser Zeit Teile des Swings. Dies beeinflusste wiederum später den Blues. Als weiteren Ableger des angloamerikanischen Swings ist der europäische Gypsy-Jazz zu nennen, was eine Mischung aus Swing und europäischen Musikstilen ist. Da dieser hauptsächlich mit Saiteninstrumenten (Gitarre, Geige, oder Kontranass) gespielt wird, hat der Gypsy-Jazz den Beinnamen “String-Jazz”.

Bebop

Den Bebop gibt es seit den 1940er Jahren und gilt als Grundlage des Modern Jazz. Charakteristisch für den Bebop ist neben dem rasanten Tempo der große rhythmische Spielraum für Schlagzeug und Bass. Auch das Tempo in der solistischen Improvisation ist deutlich schneller, sowie das festhalten des Themas ist deutlich gelockert.